Informationen für Eltern

 

Kids-WingTsun und Teens-WingTsun

  • Als Eltern müssen Sie immer wissen, wo, mit wem und wie lange Ihr Kind unterwegs ist. Weil Sie ihm sonst im Fall der Fälle nicht helfen können.

  • Machen Sie Ihrem Kind klar, dass ein Täter aussieht wie jeder andere – und Frauen nicht automatisch ungefährlich sind.

  • Ermuntern Sie Ihr Kind, mehr auf sein „Bauchgefühl“ zu hören: der Bauch signalisiert meist klar, wenn etwas nicht stimmt.

  • Kinder sollen sich nicht von Unbekannten in ein Gespräch verwickeln lassen, unter keinen Umständen mit jemandem mitgehen und schon gar nicht in ein Auto einsteigen.

  • Auch mit Bekannten dürfen Kinder nur mitgehen, wenn sie vorher ihre Eltern - zum Beispiel per Handy – gefragt haben.

  • Ranzen, Sportbeutel oder Kleidung sollten auf keinen Fall sichtbar den Namen oder die Adresse des Kindes tragen. Die Infos kann sich ein Täter zunutze machen, um das Vertrauen des Kindes zu gewinnen.

  • Für den Fall, dass Kinder und Eltern sich im Getümmel verlieren: Im Kaufhaus, Supermarkt oder anderen öffentlichen Plätzen sollten sich Kinder an die Information oder die Kasse wenden oder zu einem verabredeten Treffpunkt gehen.

  • Wichtig ist, dass Kinder nicht nur ihren eigenen, sondern auch den Vor- und Zunamen der Eltern kennen sowie die Straße, in der sie wohnen. Die Infos reichen aus, um jemanden zu kontaktieren. Schulkinder sollten auch die Telefonnummer von zu Hause und dem Arbeitsplatz der Eltern entweder auswendig kennen oder auf einer Art Notfallzettel immer bei sich tragen.

  • Kinder müssen die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr kennen. Üben Sie mit ihm, was es im Notfall sagen muss: Name, Adresse, Telefonnummer nennen und dann erzählen, was, wann, wo passiert ist.

  • Kein Grund zur Panik: Die große Mehrheit der Kinder und Jugendlichen kommt nicht in eine extrem gefährliche Situation. Es bleibt meist bei den gelegentlichen Problemen wie z.B. Streit, Mobbing, Schulstress oder körperliche Übergriffe durch Gleichaltrige.

 

Häufig gestellte Fragen:

„Wie kann ich rechtzeitig feststellen, ob mein Kind mit Problemen zu kämpfen hat?”

Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, alles erzählen zu können. Fragen Sie nicht nur nach den Hausaufgaben, sondern auch: Was war heute gut, was war schlecht? Akzeptieren Sie aber gleichzeitig die Grenzen Ihres Kindes. Eine Ablehnung über etwas zu sprechen oder etwas zu tun, sollte zählen, ansonsten verliert Ihr Kind das Gefühl, ernst genommen zu werden. Beobachten Sie Veränderungen bei Ihrem Kind. Tauchen unbekannte Sachen im Besitz Ihres Kindes auf oder zieht es sich von Ihnen oder aus dem Freundeskreis immer mehr zurück, sollten Sie der Sache auf den Grund gehen.

„Wie kann ich sichergehen, dass mein Kind keinen Gefahren ausgesetzt ist, wenn es ohne die Eltern unterwegs ist (z. B. auf dem Schulweg)?”

Zunächst sollten Sie immer wissen, wo sich Ihr Kind aufhält. Es geht nicht darum, jeden kleinen Schritt zu überprüfen, sondern darum, sich darüber im Klaren zu sein, wo sie es erreichen können. Geben Sie Ihrem Kind klare Anweisungen für den Ernstfall. Beispiel: Zu niemand ins Auto steigen! Ohne Ausnahme! Kinder müssen sich so in Stresssituationen nicht zwischen vielen Möglichkeiten entscheiden, sondern können schnell handeln. Achten Sie auch darauf, dass der Name und die Anschrift Ihres Kindes nicht deutlich sichtbar auf der Kleidung oder dem Schulranzen angebracht ist, weil diese Daten zur Gewinnung von Vertrauen ausgenutzt werden können. Gehen Sie zusammen mit Ihren Kindern die Wege ab, die sie im Alltag üblicherweise zurücklegen und achten Sie zusammen mit ihnen darauf, wo sich Anhaltspunkte und Notinseln (z. B. Geschäfte) befinden, an denen sie sich orientieren und die sie in beängstigenden Situationen aufsuchen können. Wenn möglich sollten Kinder zu zweit oder dritt unterwegs sein.

„Was können Eltern tun, wenn Ihre Kinder in der Schule gemobbt werden?"

Sprechen Sie mit Ihrem/(n) Kind/(ern) über das Phänomen Mobbing. Hören Sie aufmerksam zu, wenn Ihr Kind von der Schule erzählt, und nehmen Sie es ernst. Dann erkennen Sie brenzlige Situationen frühzeitig. Halten Sie Kontakt zu den Lehrern, nutzen Sie Elternsprechtage und Sprechstunden. Fragen Sie nicht nur nach Noten, sondern auch danach, ob Ihr Kind gut in die Klasse integriert ist. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass man nicht immer alles als Angriff verstehen muss. Nicht jedes versteckte Federmäppchen ist böse gemeint.

Sie sollten aufmerksam werden,

  • wenn Ihr Kind immer häufiger nicht zur Schule gehen möchte und/oder regelmäßig über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Appetitlosigkeit klagt,
  • wenn es nicht mehr zu Geburtstagsfeiern eingeladen wird,
  • wenn es kaum oder keinen Kontakt zu Schulkameraden hat,
  • wenn es ungern am Sportunterricht teilnimmt,
  • wenn seine Leistungen überraschend abfallen oder
  • wenn es gar mit Verletzungen nach Hause kommt.

Sie haben Fragen? 
Nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wichtige Links:

Die Polizei berät ...
www.polizei-beratung.de

EWTO-Gewaltprävention
www.ewto-gewaltpraevention.de

Bundesministerium f. Familie,
Senioren, Frauen und Jugend
www.bmfsfj.de

Kinderschutzbund
www.dksb.de

 

 














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Schüler über Wing Tsun