Kampfkunst / Kung Fu / WuShu

Die korrekte Bezeichnung für das, was im Westen lautschriftlich als Kung-Fu bzw. je nach Dialekt gōngfu (wörtlich übersetzt: harte Arbeit) bekannt ist, lautet WuShu (wörtlich übersetzt: Kampfkunst).

WuShu

WuShu ist ein Sammelbegriff und umfasst sämtliche chinesischen Kampfkünste, die oft entweder in Innere und Äußere, oder in Nördliche und Südliche Stile unterschieden werden.

Äußere oder auch harte Stile zeichnen sich aus durch betont starken Krafteinsatz, artistische Geschicklichkeit und enorme Geschwindigkeit beim meist sehr offensiven Einsatz von Angriffs- und Abwehrtechnik und zielen darauf ab, die Technik des Gegners zu brechen. Innere oder auch weiche Stile basieren meist auf taoistischen Prinzipien und versuchen durch Flexibilität und Weichheit, der gegnerischen Kraft keinen Widerstand entgegenzusetzen, sondern vielmehr durch Geschick und Sensibilität die Kraft des Gegners gegen sein eigenes Gleichgewicht zu nutzen. Dabei wird Wert auf die Entwicklung des Chi gelegt, einer Art innerer Kraft bzw. Energie.

Nördliche Stile sind gekennzeichnet durch weitläufige, "große" Bewegungen, aufwendige Schrittarbeiten und durch hohe Tritte und Sprungtechniken. Südliche Stile sind charakterisiert durch einfache, kurze und explosive Techniken.

Der heute bekannte und weitverbreitete Kampfsport WuShu ist eine moderne im Auftrag der Chinesischen Regierung Mitte des vergangenen Jahrhunderts als Volkssport zusammengestellte Ausprägungen diverser traditioneller chinesischer Kampfkünste vereint mit den Aspekten der Pekingoper mit hauptsächlich sportlicher und gesundheitlicher Intention.

 

 














Kostenloses Probetraining



Schüler über Wing Tsun